Espelkamp, 19. September 2016, Meyer-Wagenfeld gibt die Markteinführung eines innovativen Tablet-Pcs für Arztpraxen, das sogenannte PraxisTAB, bekannt, das bislang in seiner Art einmalig ist. Das neue Multitool für Arztpraxen wertet Anamnesefragen aus und informiert die Patienten zielgerichtet und ausführlich über das Leistungsspektrum der Praxis. Mit dem PraxisTAB ist zudem eine unkomplizierte Bearbeitung der GOÄs möglich, was zu einer enormen Arbeitserleichterung für die Praxismitarbeiter/innen führt. Die Handhabung ist einfach und intuitiv und somit auch für Patienten geeignet, die nur wenig Erfahrung mit mobilen Endgeräten haben.

Wie auch in der Öffentlichkeit allgemein bekannt ist, regelt die GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) zwischen Arzt und Patient die Abrechnung ärztlicher Leistungen, die nicht im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung zwischen gesetzlichen Krankenkassen und der Ärzteschaft festgelegt sind. Diese Gebührenordnung bestimmt somit zwischen Arzt und Patienten die Gebühr für medizinisch notwendige Leistungen, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen gedeckt werden (Privatliquidation).

In den letzten Jahren wird die Entwicklung der Ärzteschaft in Deutschland in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Während die absolute Zahl der Ärzte in Deutschland immer noch im Steigen begriffen ist (von ca. 365.200 in 2014 auf derzeit ca. 371.300, Quelle: STATISTA), herrscht in bestimmten Fachbereichen (z. B. Allgemeinmedizin) und vor allem in ländlichen Gebieten ein teilweise eklatanter Ärztemangel.

Viele Patienten suchen einen Arzt häufig erst bzw. nur dann auf, wenn sie durch akute gesundheitliche Probleme oder krankheitsbedingte Routineuntersuchungen dazu veranlasst werden. Viele als nicht so schwerwiegend eingeschätzte Gesundheitsprobleme werden in der Regel gerne auf die lange Bank geschoben, da man sich nicht mit ihnen auseinander setzen kann oder will. Der Vorsatz, sie beim nächsten Arztbesuch anzusprechen, geht häufig in der Aufregung des Arztbesuches unter oder wird unterdrückt. Aus der Sichtweise des Arztes ist es schwierig, in der Hektik des Praxisalltags gesundheitliche Aspekte und Behandlungsmethoden gegenüber dem Patienten anzusprechen, die zwar wichtig sind, die aber nicht zur Kernproblematik des aktuellen Praxisbesuchs gehören. Es gibt jedoch Kommunikationsmöglichkeiten, wie man einerseits den Patienten auf wichtige Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten aufmerksam machen kann, ohne die mehr oder weniger jedem Arzt-Patienten-Kontakt immanente Zeitbegrenzung zu überschreiben.

Das Verschreiben von Medikamenten und Heilmitteln gehört zu den wichtigsten Aufgaben im Praxisalltag eines Mediziners. Wenn Sie dabei sind, Ihre eigene Praxis zu eröffnen oder während Ihres Medizinstudiums über einen solchen Schritt nachdenken, sollte schnell Sicherheit über die verschiedenen Rezeptarten in Deutschland entstehen. Rote, grüne und blaue Rezepte haben sich über das letzte Jahrzehnt etabliert, leider sind ihre Unterschiede nicht allen angehenden Medizinern bekannt. Falls auch Sie unsicher sein sollten, zeigen Ihnen die folgenden Ausführungen die Bedeutung der einzelnen Rezepte und ihre jeweiligen Einsatzzwecke.

IGeL-Leistungen genießen in der öffentlichen Berichterstattung – häufig zu Unrecht – in der Tendenz einen eher schlechten Ruf. Daher ist es für den Arzt besonders wichtig, auf dieses schlechte Image der individuellen Gesundheitsleistungen in den Medien in seiner Arztpraxis mit einer gezielten Information seiner Patienten über die von ihm angebotenen Zusatzleistungen zu reagieren. Denn ein aufgrund von unseriösen oder teilweise auch falschen Informationen verunsicherter Patient wird keine Zusatzleistungen in Anspruch nehmen, selbst wenn sie für seine Gesundheit und sein Wohlergehen von großer Bedeutung wären.

Impfungen zählen seit Ihrer systematischen Einführung in die Medizin im 19. Jahrhundert zu den wirkvollsten Prophylaxemöglichkeiten zur Verhinderung von Krankheiten. Schon im Altertum war bekannt, dass das Durchstehen einer bestimmten Krankheit vor einer Neuinfektion schützt.

Mit einem Praxis-Training der Meyer-Wagenfeld-Akademie
Unkoordinierte Praxisabläufe, fehlende oder uneffektive Kommunikation können den Praxisalltag stark beeinträchtigen. Häufig gelingt es trotz erkannter Schwächen nicht, eingefahrene Verhaltensmuster aufzubrechen und konstruktiv neue Wege zu gehen, um interne Praxisabläufe zu optimieren, die zu mehr Patientenzufriedenheit, einem besseren Praxisklima und somit zu einer Umsatzsteigerung der Praxis führen.

Urteil über Bewertungsportale

14.03.2016 08:15 Von Martin Meyer

Nach dem jüngsten Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) kommt auf die Bewertungsportale für Arztpraxen und Kliniken mehr Stress und Arbeit zu. Im konkreten Fall hatte das Gericht einem Zahnarzt Recht gegeben, der gegen Jameda geklagt hatte, da diese eine schlechte Bewertung seiner Praxis nicht gelöscht hatte (Az.: VI ZR 34/15)

Seit dem 23. Januar 2016 wurden bundesweit von den kassenärztlichen Vereinigungen (KV)
Terminservicestellen eingeführt, um die häufig langen Wartezeiten von Kassenpatienten auf
Facharzttermine zu verkürzen. Ziel der Gesetzesvorlage ist, dass alle Kassenpatienten innerhalb von vier Wochen bei einer Überweisung vom Hausarzt einen Facharzttermin erhalten.

Privatpatienten im Internet gewinnen

09.02.2016 14:00 Von Martin Meyer

Immer mehr Privatpatienten suchen den für ihre Anliegen und Beschwerden passenden Arzt im Internet. Daher sollte man als Arzt nicht nur Wert auf eine gut gestaltete und informative Homepage Wert legen, wichtig ist auch eine effektive Suchmaschinenoptimierung, damit die potentiellen Privatpatienten Sie auch bei Google finden können.

Familienfest im Espelkamper Traditionsunternehmen

24.08.2015 15:00 Von Anja Schneckener

Am 21.08.2015 feierte das Unternehmen Meyer Wagenfeld sein erstes großes Familienfest.
Eingeladen waren alle Mitarbeiter und deren Familien. Erstmalig hatten die Mitarbeiter die Gelegenheit, ihre Angehörigen durch die Räumlichkeiten an der Königsberger Straße zu führen und ihren Arbeitsplatz vorzustellen.

Der Markt für Selbstvermessungs-Apps und -Geräte wächst ständig. Ob Schritte zählen, Kalorien berechnen oder Puls messen, die Geräte und Apps leisten immer mehr und nicht nur Leistungssportler finden Gefallen daran, sich selbst zu überwachen. Knapp neun Millionen Deutsche nutzten Fitness-Tracker, verkündete der deutsche IT-Branchenverband Bitkom im Dezember 2013. Da überrascht es nicht, dass nun auch Krankenkassen auf diesen Zug aufspringen. Die AOK Nordost übernimmt dabei eine Vorreiterrolle und gewährt ihren Versicherten neuerdings jedes zweite Kalenderjahr einen Zuschuss von bis zu 50 Euro, wenn sie sich ein Gerät zulegen, welches das sogenannte Self-Tracking - also eigenständiges Messen - von Gesundheitsdaten ermöglicht. Doch sind die Geräte und Apps mehr als eine Spielerei? Können sie tatsächlich aussagekräftige Gesundheitsdaten liefern, die Ärzten womöglich die Patientenbetreuung erleichtert?

Erst kürzlich ließ der Bundesrat das sogenannte Versorgungsstärkungsgesetz passieren und damit die Vier-Wochen-Garantie für Facharzttermine. Gesetzlich Versicherte, die auf eigene Initiative keinen oder voraussichtlich erst sehr spät einen Facharzttermin erhielten, sollen sich zukünftig an zentrale Terminservicestellen der Krankenkassen wenden. Diese Servicestellen vermitteln dann den Facharzttermin, der im Regelfall eine Wartezeit von vier Wochen nicht überschreiten soll. Gelingt es auch den Terminservicestellen nicht, einen Facharzttermin in angemessener Zeit zu vereinbaren, so erhält der Patient einen ambulanten Behandlungstermin in einem Krankenhaus. Soweit der Koalitionsvertrag von Union und SPD. Doch ist diese Vereinbarung wirklich sinnvoll?

Seit dem 1. Juli 2015 müssen Praxen auf Verordnungen von Arzneimitteln und Medizinprodukten im Stempel bzw. Aufdruck der Praxis die Telefonnummer angeben.

Mit einem Recall-System können Sie Ihre Patienten an regelmäßig wiederkehrende Untersuchungen erinnern und damit gleichzeitig an Ihre Praxis binden. Obwohl das Recall-System heutzutage in einigen EDV-Systemen bereits angelegt ist, wird es in vielen Praxen vernachlässigt. Dabei ist der Recall eine nicht zu unterschätzende Serviceleistung und trägt einiges zu einer positiven Imageverstärkung bei. Umfragen haben ergeben, dass die Patienten sich durch die Serviceleistung Recall mehr beachtet und gut versorgt fühlen. Nicht zuletzt trägt der Recall auch zu einer Umsatzsteigerung der Praxis bei, denn dadurch finden viele Untersuchungen statt, die sonst vielleicht vergessen worden wären.

An dieser Stelle haben Sie vom Team der Meyer-Wagenfeld-Akademie schon viele detaillierte Tipps zur Praxisführung erhalten. Heute möchten wir Ihnen einen Überblick über die Arbeit der Akademie im Allgemeinen geben, damit Sie erfahren, wie wir Ihnen bei der Durchführung des Praxismarketings und bei der Optimierung der täglichen Praxisabläufe helfen können.

Per Internet und Smartphone gelangt man an jedem Ort und zu jeder Zeit unabhängig und kostenlos an Informationen zu Gesundheitsthemen. Daher ziehen viele Patienten – obwohl sie auf die medizinische Kompetenz ihres Arztes vertrauen – immer häufiger auch das Internet zu Rate. Zu diesem Ergebnis kam die Gesellschaft für Innovative Marktforschung (GIM), die jüngst eine repräsentative Umfrage zu dem Thema „Informationsverhalten zu Gesundheitsthemen“ gestartet hatte. Vorteil des Internets ist die Erreichbarkeit rund um die Uhr, doch das Googeln von Symptomen kann auch gefährlich sein. Ärzte sollten sich unbedingt mit diesem geänderten Informationsverhalten ihrer Patienten auseinandersetzen. Um auf Risiken hinzuweisen, aber auch um die Vorteile zu nutzen, die sich aus diesem Informationsverhalten ergeben.

Wer sich als Arzt mit Praxismarketing befasst, stößt unweigerlich auf die Frage: „Brauche ich ein Logo?“ Die Antwort lautet hier ganz klar: Ja! Das Logo ist der Mittelpunkt jedes „Corporate-Designs“ und dient dazu, sich von Mitbewerbern abzugrenzen und den Wiedererkennungswert Ihrer Praxis zu erhöhen. Beim Patienten erweckt das Logo ein „Marken“-Bewusstsein, schafft Vertrauen in die Qualität Ihrer Arztpraxis und sorgt dafür, dass man sie nicht so schnell vergisst. Sehen die Patienten das Logo, so sollen Sie im besten Fall sofort die Praxis damit assoziieren. Da dies nicht immer einfach zu realisieren ist, ist professionelle Hilfe durch einen Grafiker gefragt.

Die rheinische Ärztekammer hat aktuell einen neuen Leitfaden zur Patientenkommunikation herausgegeben und setzt sich nach eigenen Angaben dafür ein, „die kommunikativen Kompetenzen während der ärztlichen Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung konsequent zu schulen", so der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke. Leider wird die Kommunikation im Praxisalltag von den Krankenkassen immer noch nicht hoch genug bewertet und nur schlecht honoriert. Grund genug, sich mit dem wichtigen Thema Arzt-Patienten-Kommunikation einmal näher zu befassen.

Moderne Arztpraxen sind heute Dienstleistungsunternehmen, die wie alle anderen Unternehmen auf Kundenbindung und Kundenneugewinnung angewiesen sind. Ein strategisches und umfassendes Praxismarketingkonzept ist daher von großer Bedeutung, um sich von anderen Praxen abzuheben und um Patienten anzuwerben und zu halten. Ein Praxis-Logo, verschiedene Printmedien, eine Online-Präsenz etc. – das alles gehört daher zu einer modernen Praxisausstattung dazu. Doch vielen Ärzten stellt sich die Frage, an wen sie sich für ein professionelles Praxismarketing wenden können. Der erste Weg mag für viele zu einer Werbeagentur vor Ort führen. Flyer drucken kann schließlich jeder, oder? Sicherlich sind Werbeagenturen im allgemeinen die Spezialisten für Marketingkonzepte, doch kennen sie auch die speziellen Anforderungen der Gesundheitsbranche? Weiß die Werbeagentur vor Ort, welche rechtlichen Fallstricke im Praxismarketing lauern können oder wie der Alltag in einer Arztpraxis aussieht? In den meisten Fällen eher nicht. Darum ist es wichtig, dass Ärzte den richtigen Partner für ihr Marketingkonzept finden.

Wenn in den Medien Zusatzleistungen kritisiert werden, so ist das Fehlen von einer eingehenden Beratung und Kostenaufklärung oft der Hauptkritikpunkt. Umso wichtiger ist es für Ärzte, die Beratung und Kostenaufklärung der Patienten professionell in ihren Praxisalltag einzubinden, um eventuellem Ärger vorzubeugen. In vorangegangenen Blog-Beiträgen haben wir schon häufiger darüber berichtet, wie die Beratung optimal durch Praxismitarbeiterinnen vorbereitet und unterstützt werden kann. Auch die Kostenaufklärung und das Abschließen eines Behandlungsvertrages sind unabdingbare Bestandteile beim Anbieten von Zusatzleistungen – und doch werden sie oft vernachlässigt. Ein Fehler, der sie teuer zu stehen kommen kann und der absolut vermeidbar ist.

Derzeit befasst sich der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mit der Frage, ob Apotheker im Wartezimmer einer Arztpraxis mittels Wartezimmer-TV für sich werben dürfen. Vorerst wurde die Klage der Wettbewerbszentrale abgewiesen, abschließend geklärt ist die Frage jedoch noch nicht, denn grundsätzlich gilt: Ärzte dürfen keine Apotheke empfehlen und Apotheken dürfen nicht beim Arzt für sich werben. Fakt ist also: Auch beim Wartezimmer-TV sollten Ärzte und ihr Praxisteam auf die richtigen Inhalte setzen, um sich nicht aufs Glatteis zu begeben. Lassen Sie daher keine Fremdwerbung zu, sondern informieren Sie Ihre Patienten nur in eigener Sache! Mit Ihrem persönlichen Wartezimmer-TV können Sie Ihre Patienten unterhalten und gleichzeitig mehr Zusatzeinnahmen generieren.

Schon im letzten Blog-Beitrag wurde der sogenannte „IGel-Monitor“ erwähnt, ein Internet-Portal, das vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. finanziert wird.
Die Betreiber des IGel-Monitors – der seit drei Jahren im Netz ist – möchten nach eigenen Angaben über Schaden und Nutzen von individuellen Gesundheitsleistungen informieren: „Individuelle Gesundheitsleistungen auf dem Prüfstand“ lautet daher der Leitsatz. Doch hält dieses Portal, was es verspricht? Geht es den Kassen wirklich darum, die Versicherten seriös, unvoreingenommen und umfassend zu informieren?

In den Medien werden Zusatzleistungen oft negativ dargestellt. Vor allem das Internet-Portal „IGel-Monitor“, das vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. finanziert wird, bewertet von 37 gelisteten „IGel-Leistungen“ nur vier als „tendenziell positiv“, alle anderen Leistungen werden als „unklar“ oder sogar „negativ“ bezeichnet. Die Patienten lassen sich davon offenbar nicht beeinflussen und nehmen Zusatzleistungen gerne an, das bestätigt eine aktuelle Umfrage der Techniker Krankenkasse.

Neben dem bewährten Vorsorgepass hat Meyer-Wagenfeld nun auch einen Blutdruckpass entwickelt, der es ermöglicht, dass die Patienten ihre Blutdruckwerte über einen längeren Zeitraum erfassen können. Dies ist wichtig, da einmalige Blutdruckmessungen, wie sie oft in der Sprechstunde durchgeführt werden, nicht wirklich aussagekräftig sind.

Im letzten Blog-Beitrag haben wir Ihnen die grundlegenden Basics der Praxisausstattung vorgestellt, wie z. B. Praxisbroschüren, Terminkarten, Briefbögen und Rezepte – diese Printmedien sind unverzichtbar für einen reibungslosen Praxisablauf und für eine gelungene Außendarstellung.
Heute wollen wir uns nun näher mit den Printmedien befassen, die dazu beitragen, Ihre Zusatzleistungen und Praxisschwerpunkte den Patienten nahe zu bringen.

Printmedien haben nach wie vor eine hohe Bedeutung, wenn es um die Grundausstattung von Arztpraxen geht. Terminkarten, Praxisbroschüren oder individuelle Formulare, all diese Produkte können den Praxisalltag erleichtern und gleichzeitig etwas für Ihre Außendarstellung tun. Bei aller Wichtigkeit von Internet, E-Mail und dem Trend zum papierlosen Büro: Gerade aufgrund der zunehmenden Digitalisierung sind viele Patienten erfreut darüber, etwas in der Hand zu halten und aufbewahren zu können. Gedruckte Medien besitzen zudem immer noch ein höheres Maß an Seriosität und Glaubwürdigkeit, was vorteilhaft ist, wenn Sie als Praxisteam die Vorteile Ihrer Praxis und Ihren Leistungen vorstellen möchten. Doch welche Printmedien sind unbedingt notwendig, um einen reibungslosen Praxisablauf und einen guten Eindruck zu sichern?

Die Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen,
...darum gewinnt das Thema Gesundheitsvorsorge immer mehr an Bedeutung. Und das ist gut so! Denn wer möchte nicht bis ins hohe Alter seine Lebensqualität und Leistungsfähigkeit erhalten? Um die eigene Gesundheit zu bewahren, kann man einiges tun: Gesunde Ernährung, Bewegung und Stressabbau u.v. m. Besonders wichtig sind auch regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen beim Arzt. Viele Praxen erinnern ihre Patienten regelmäßig an diese Termine (Recall-System). Als weiteres, besonders wirksames Mittel haben sich die Vorsorgepässe erwiesen.

Das Internet ist inzwischen zur ersten Anlaufstelle geworden, wenn es um Gesundheitsinformationen oder die Suche geeigneten Ärzten geht. Eine Praxishomepage ist heutzutage unabdingbar, um neue Patienten zu gewinnen oder um Stammpatienten zu binden.
75 % aller Bundesbürger nutzen das Internet und sehen es als nahezu selbstverständlich an, dass sie auch ihre Arztpraxis im Netz finden. Es wird eher als befremdlich oder rückschrittlich empfunden, wenn dem nicht so ist. Nirgendwo sonst können die Patienten rund um die Uhr alle Informationen zu Ihrer Praxis abrufen. Sie sollten also diese Chance nutzen und durch eine gelungene Praxishomepage Ihr Image im Netz selbst bestimmen.

Immer mehr Patienten recherchieren nach Gesundheitsinformationen und nach Ärzten im Internet. Dieses Bedürfnis nach detaillierten Informationen haben sich viele (vorrangig kommerzielle) Anbieter zunutze gemacht. Ob Jameda, Esando oder Imedo, seit 2007 sprießen die Arztbewertungsportale im Internet wie Pilze aus dem Boden. Sie versprechen gutes Marketing und Imagepflege für die Arztpraxis. Über die Qualität der Bewertungen lässt sich allerdings streiten.

Wer erfolgreich Zusatzleistungen anbieten möchte, dessen Praxisorganisation sollte professionell strukturiert sein. Patienten, die stundenlang im Wartezimmer sitzen, sind so verärgert, dass sie kein offenes Ohr mehr für Zusatzangebote haben.
Wenn Ihr Praxismarketing richtig greift und Zusatzleistungen vermehrt nachgefragt werden, kann es zudem durchaus sein, dass Ihre Terminplanung nicht mehr wie bisher funktioniert. Spätestens dann ist es an der Zeit, Ihre Abläufe zu verbessern. Dadurch sichern Sie die Zufriedenheit Ihrer Patienten, ohne sich selbst ein zu großes Arbeitspensum aufzubürden.
Doch wie lassen sich die Wartezeiten im Griff halten und der Patientendurchlauf optimieren?

Es ist geschafft: Sie haben sich über die Besonderheiten Ihrer Praxis Gedanken gemacht und beschlossen, welche Zusatzleistungen Sie in Zukunft anbieten möchten. Wie geht es nun weiter? Wenn Sie das Angebot von Zusatzleistungen in Ihrer Praxis erweitern möchten, dann reicht es nicht aus, bedruckte Zettel im Wartezimmer auszulegen und darauf zu vertrauen, dass die Patienten sich schon melden werden. Gehen Sie stattdessen aktiv auf Ihre Patienten zu und informieren Sie über Ihr Praxisangebot. Dafür sollten Sie zunächst ein Beratungskonzept erstellen, in dem geklärt wird, wer die Patienten-Beratung durchführt und wie die Beratung konkret ablaufen soll.

Um Zusatzleistungen professionell anbieten zu können, bedarf es nicht nur eines guten Praxismarketingkonzepts, sondern auch einer strukturierten Praxisorganisation. Verständlicherweise werden wir daher oft gefragt, wie die privaten Zusatzleistungen erfolgreich in den Praxisalltag integriert werden können. In den kommenden Wochen wird die Meyer-Wagenfeld-Akademie auf diese Thematik hier im Blog näher eingehen.

Private Zusatzleistungen sind zu einem wirtschaftlich wichtigen Standbein in jeder modernen Arztpraxis geworden. Gleichzeitig tragen die so genannten IGel-Leistungen dazu bei, eine optimale medizinische Versorgung für alle Patienten zu sichern. Es gibt also keinen Grund für Ärzte und ihre Mitarbeiter mit ihren Leistungen „hinter dem Berg zu halten“. Im Gegenteil: Immer mehr Menschen wissen es zu schätzen, wenn ihr Arzt sie über die Möglichkeiten einer optimalen Gesundheitsversorgung informiert.

Praxismarketing und Corporate Identity

17.09.2014 08:00 Von Martin Meyer

Praxismarketing und Corporate Identity
Unter dem Begriff Corporate Identity sind alle Aktivitäten zusammengefasst, welche die Innen- und Außenwahrnehmung eines Unternehmens prägen. Die Corporate Identity kann man daher als eine gezielte Selbstdarstellung eines Unternehmens bezeichnen, die das Ziel verfolgt, eine unverwechselbare Unternehmensidentität zu schaffen und das Unternehmen möglichst sympathisch, einheitlich und transparent darzustellen.

Schnelle Verhandlungen – enttäuschendes Ergebnis
Die Ergebnisse der Honorarverhandlungen zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband sind enttäuschend. Nach überraschend schnellen Verhandlungen sind es nun lediglich 800 Millionen Euro mehr, mit denen die Ärzte im kommenden Jahr rechnen können.

Immer mehr Menschen möchten gesünder leben und sind auch dazu bereit, gesundheitsfördernde Produkte und Leistungen aus eigener Tasche zu bezahlen - mit steigender Tendenz. Von dieser positiven Entwicklung profitieren viele Branchen und so arbeiten heute immer mehr Menschen im Bereich des sogenannten „zweiten Gesundheitsmarkts“, der alle Leistungen umfasst, die von der gesetzlichen Krankenversicherung („erster Gesundheitsmarkt“) nicht abgedeckt werden. Darin enthalten sind einerseits zusätzliche ärztliche Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen=IGeL), aber auch Leistungen zur Gesundheitsförderung im weiteren Sinne, wie z. B. Fitness, Wellness und Ernährung (Nahrungsergänzungsmittel und Functional-Food).


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