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Leistungen der Kassenärzte immer noch unterfinanziert

Schnelle Verhandlungen – enttäuschendes Ergebnis

Die Ergebnisse der Honorarverhandlungen zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband sind enttäuschend. Nach überraschend schnellen Verhandlungen sind es nun lediglich 800 Millionen Euro mehr, mit denen die Ärzte im kommenden Jahr rechnen können. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hatte im Vorfeld mehrmals erläutert, dass die ärztlichen Leistungen mit ca. 5 Milliarden Euro unterfinanziert seien (im Vergleich zu einem durchschnittlichen Gehalt eines Oberarztes im Krankenhaus). Diese inoffizielle Forderung war sicherlich zu hoch gegriffen und ihre Umsetzung auf einen Schlag nicht ernsthaft zu erwarten – und dennoch bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Denn einmal mehr wird deutlich, wie erschreckend hoch die Differenz zwischen der tatsächlichen Vergütung und dem eigentlich notwendigen ärztlichen Honorar ist. Ärzteverbände sprechen nun schon von Streiks und organisiertem Protest. So wichtig diese Gegenwehr ist, mit einer deutlich höheren Anhebung der Honorare ist in absehbarer Zeit wohl nicht zu rechnen. Das ist skandalös, denn dadurch wird sich die medizinische Versorgung der Patienten und die prekäre wirtschaftliche Situation mancher Praxen in Zukunft weiter verschlechtern.

Fest steht also: Die niedergelassenen Ärzte sind weiterhin auf sich selbst gestellt, um innerhalb der vorgegebenen staatlichen Rahmenbedingungen das Beste für ihre Praxis zu tun.

 

Mit Praxismarketing die Bedingungen für gute Medizin schaffen

Sinkt der wirtschaftliche Erfolg einer Praxis, so schlägt sich das unweigerlich auch auf die medizinische Leistungsfähigkeit nieder. Viele Ärzte unterschätzen in diesem Zusammenhang die Bedeutsamkeit einer guten Praxisorganisation und eines professionellen Marketings.

Fakt ist jedoch: Ein reibungsloser Praxisablauf bedeutet weniger Stress, zufriedenere Patienten und mehr Zeit für die privaten Zusatzleistungen, ohne die heute kaum noch eine Praxis auskommt. Der Arzt und sein Team dürfen sich allerdings nicht unter Druck setzen, krampfhaftes „Verkaufen“ führt zu nichts. Zudem „tickt“ jede Praxis anders – gut gemeinte, aber oberflächliche Ratschläge nutzen wenig, weil sie im Tagesgeschäft oft nicht umgesetzt werden. Werden beide Faktoren – Organisation und Marketing – optimal eingesetzt, kann der wirtschaftliche Erfolg einer Praxis schon innerhalb eines Quartals enorm gesteigert werden. So werden Sie wirtschaftlich unabhängig von der nächsten Honorarverhandlung!

Ihr Martin Meyer